Überlegungen zur Neuformulierung der Ordnungsmittel für Lehrberufe
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154344
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Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft
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Wien
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Abstract
"Der Gestaltung von Lehr- und/oder Ausbildungsplänen wird international seit geraumer Zeit besonderes Augenmerk zugewendet. Dafür sind vor allem zwei, teilweise miteinander verwobene Entwicklungen verantwortlich. 1. die Fokussierung auf Lernergebnis- und Kompetenzorientierung in der Bildungswissenschaft und 2. die Schaffung eines europäischen und nationalen Rahmens zur Erhöhung von Transparenz und Vergleichbarkeit erworbener Qualifikationen (EQR und NQR). Auch in Österreich ist die Diskussion seit langem in Fluss und findet ihren Niederschlag u.a. in der aktuellen Entwicklung kompetenzorientierter Lehrpläne für verschiedene Schultypen. Diese internationalen und österreichischen Entwicklungen gilt es auch in der Weiterentwicklung der Ordnungsmittel (Ausbildungsordnung und Lehrplan) für die Lehrlingsausbildung zu berücksichtigen. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) haben das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) und das Österreichische Institut für Berufsbildungsforschung (öibf) ein erstes Konzept entwickelt, wie die oben skizzierten Entwicklungen in der Gestaltung von Ausbildungsordnungen (siehe Abschnitt 4) für Lehrberufe berücksichtigt werden können. Darüber hinaus wurden Überlegungen angestellt, wie die Gesamtqualifikation von Lehrabsolventinnen und -absolventen als gemeinsames Ergebnis der Ausbildung in Betrieb und Schule in einem gemeinsamen Dokument dargestellt werden kann (siehe Abschnitt 3)." (Textauszug, BIBB-Doku)