Die Vorhersage des Ausbildungserfolgs bei verschiedenen Berufsgruppen durch Leistungstests
item.page.bibb.id
104078
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Mit der Studie wird die Frage untersucht, ob und wie die Vorhersage des Ausbildungserfolgs verbessert werden kann, wenn ausser der allgemeinen kognitiven Leistungsfähigkeit weitere Leistungsmasse einbezogen werden. Zusätzlich wird der Frage nachgegangen, ob mit den Testverfahren lediglich Prüfungserfolg oder auch Eignung im weiteren Sinne vorhergesagt werden kann. Dazu werden bei einer Gruppe von Auszubildenden in einem Grossunternehmen der chemischen Industrie die Testergebnisse mit betrieblichen Beurteilungen während der Ausbildung in Beziehung gesetzt. (BIBB2) "Bei 1.758 Auszubildenden wird untersucht, wie gut mit Hilfe verschiedener Leistungstest der Ausbildungserfolg vorhergesagt werden kann. Die Validität der Tests variiert über die 6 untersuchten Berufsgruppen. Die theoretische Note kann bei den Chemikanten und Chemielaboranten am besten mit dem I-S-T 70 vorhergesagt werden. Bei den Schlosser- und Elektroberufen hat ein Test zur Erfassung von technischem Verständnis, bei den Industriekaufleuten und Büroassisteninnen ein Test zum kaufmännischen Rechnen die höchste Validität. Unter den analysierten publizierten Verfahren hat die Drahtbiegeprobe insbesondere bei den Elektroberufen einen guten prognostischen Wert. Zwei Verfahren zur Erfassung von Aufmerksamkeit oder Konzentration korrelieren nicht mit den Abschlussnoten. Multiple Regressionen zeigen, dass nur in einigen Fällen die Vorhersage durch Verwendung von 2 oder mehr Prädiktoren verbessert werden kann. Bei weiteren 148 angehenden Chemikanten weisen die gleichen Tests bei der Vorhersage von Vorgesetztenbeurteilungen ähnliche Validitäten auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)