Das Übergangssystem : Struktur - Probleme - Gestaltungsperspektiven

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Abstract

"Die herausragende und folgenreichste Strukturverschiebung im Gesamtsystem der beruflichen Bildung unterhalb der Hochschulebene in den letzten 20 Jahren liegt in der starken Expansion des "Übergangssystems". Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik ist im Bildungsgericht 2006 die Berufsbildung in drei Sektoren unterteilt: das duale System der Berufsbildung, das Schulberufssystem und das Übergangssystem. Während die ersten beiden Sektoren zu einem voll qualifizierten Ausbildungsabschluss auf der Ebene von Facharbeitern und Fachangestellten führen, ist das Übergangssystem dadurch definiert, dass seine (Aus-)Bildungsangebote unterhalb einer qualifzierten Berufsausbildung liegen bzw. zu keinem anerkannten Ausbildungsabschluss führen, sondern auf eine Verbesserung der individuellen Kompetenzen von Jugendlichen zur Aufnahme einer Ausbildung oder Beschäftigung zielen und zum Teil das Nachholen eines allgemein bildenen Schulabschlusses ermöglichen. Trotz der Chancen zur Verbesserung ihrer individuellen Ausbildungsvoraussetzungen bedeutet die Abkopplung des Übergangssystems von der voll qualifizierenden Berufsbildung für die Jugendlichen ein hohes Maß an Unsicherheit über ihre beruflichen Perspektiven." Der Beitrag gibt einen Überblick über strukturelle Entwicklungen des Übergangssystems, betrachtet die Übergangsprozesse und zeigt Perspektiven für ein besseres Übergangsmanagement auf. (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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