Mit Berufsausbildung zur Hochschule : Argumente zur Gleichwertigkeit allgemeiner und beruflicher Bildung
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98486
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Verlag der Gesellschaft zur Förderung arbeitsorientierter Forschung und Bildung
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Frankfurt/Main
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Abstract
Die Studie setzt sich zum Ziel, wissenschaftliche Grundlagen für die konstruktive Weiterführung der Diskussion um die Gleichwertigkeit allgemeiner und beruflicher Bildung darzustellen. Dazu werden unterschiedliche wissenschaftliche und bildungspolitische Ansätze für die Herstellung von Gleichwertigkeit berufspraktischer und berufstheoretischer Bildungselemente einerseits und der schulischen Allgemeinbildung andererseits untersucht. Dabei waren sowohl bildungs- und berufsstrukturelle als auch arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische wie rechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Ausgehend von einem historischen Abriss und einer Darstellung des Verhältnisses von allgemeiner und beruflicher Bildung in institutioneller Perspektive werden Absolventenzahlen im Bereich der Sekundarstufe untersucht, wobei Fragen des individuellen Bildungsverhaltens im Blickfeld stehen. Im Anschluss wendet sich die Studie der begrifflichen Klärung und Darstellung didaktischer Konzepte der allgemeinen und beruflichen Bildung zu. In einer vergleichenden Analyse werden ausgewählte Bildungsgänge im Hinblick auf Kriterien der Gleichwertigkeit allgemeiner und beruflicher Bildung untersucht. Abschliessend wird eine bildungspolitische Bewertung der praktizierten Modelle und der Vorschläge der gesellschaftlichen Gruppen vorgenommen. Konsequenzen und Empfehlungen für die weitere bildungspolitische Diskussion dieser Problematik werden abgeleitet. (BIBB2) Ziel der Studie ist es, unterschiedliche wissenschaftliche und bildungspolitische Ansätze für die Herstellung von Gleichwertigkeit berufspraktischer und berufstheoretischer Bildungselemente einerseits und der schulischen Allgemeinbildung andererseits zu untersuchen. Dabei waren sowohl bildungs- und berufsstrukturelle als auch arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische wie rechtliche Aspekte bei der Verwirklichung mit zu berücksichtigen. Ausgehend von einem historischen Abriss und einer Darstellung des Verhältnisses von allgemeiner und beruflicher Bildung in institutioneller Perspektive werden Entwicklungen der Absolventenzahlen im Bereich der Sekundarstufe II untersucht, wobei Fragen des individuellen Bildungsverhaltens im Blickfeld stehen. In diesen Abschnitten wird verdeutlicht, in welchem Masse Ungleichwertigkeiten in diesen Bildungsbereichen zum Ausgangspunkt für Veränderungen in den Zugangswegen zum Studium und zur Berufsausbildung geworden sind. Im Anschluss an diesen historisch-empirischen Teil wendet sich das Gutachten der begrifflichen Klärung und der Darstellung didaktischer Konzepte der allgemeinen und beruflichen Bildung zu. Im Anschluss an diese Analyse erfolgen eine bildungspolitische Bewertung der praktizierten Modelle und der Vorschläge der gesellschaftlichen Gruppen sowie Konsequenzen und Empfehlungen für die weitere bildungspolitische Diskussion zur Herstellung der Gleichwertigkeit allgemeiner und beruflicher Bildung. (IAB2)