Die Bedeutung des 'Sozialen' im wirtschaftspädagogischen Denken : Rekonstruktionen und Anschlusspunkte

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"Das 'Soziale' war in unterschiedlichsten Interpretationen immer ein wichtiger Ankerpunkt wirtschaftspädagogischen Denkens. Teils äußerte sich die 'soziale Dimension im wirtschaftspädagogischen Denken beispielsweise in einer Hinwendung zu benachteiligten Zielgruppen der Berufserziehung, teils wurde sie unter dem Aspekt der Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen diskutiert, teils als Hinweis auf die Verankerung in gesellschaftlichen Strukturen und Interessenskonstellationen thematisiert oder in der Didaktik - neuerdings inspiriert durch die lerntheoretischen Konzepte der sog. Theorien situierter Kognition - als wesentliches Element von Lernsituationen interpretiert. Hinzu kommen in zeitlichen Abständen immer wieder wissenschaftssystematische Beiträge zum Verhältnis von Wirtschafts- und Sozialpädagogik. Dieser Beitrag versucht zum einen, die Integration des 'Sozialen' in ausgewählten theoretischen Entwürfen der Wirtschaftspädagogik näher zu rekonstruieren, um die unterschiedlichen Interpretationen in ihren Konsequenzen für das Erkenntnisinteresse und das Selbstverständnis der Wirtschaftspädagogik deutlich zu machen. Zum anderen werden aber auch alternative, bislang noch nicht im wirtschaftspädagogischen Kontext diskutierte semantische Konzepte des 'Sozialen' (wie z.B. von Bruno Latour) dargestellt und auf ihre Bedeutung für das wirtschaftspädagogische Denken hin allgemein und für die Didaktik im Konkreten diskutiert." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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