L'apprentissage pour "horizon" ou comment les élèves des classes populaires intériorisent le sens de leur orientation contrariée
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Abstract
"Cet article étudie les choix d’orientation des élèves des classes populaires aspirant à entrer en apprentissage salarié en fin de scolarité obligatoire. Mobilisant une approche ethnographique, il montre comment s’intériorise dans la durée, au contact des enseignants en classe, puis lors d’un processus de socialisation professionnelle partielle et incomplète en stage, un sens de sa place. La confrontation des choix désirés à ceux finalement réalisés permet de saisir un important groupe d’aspirants contrariés dont la frustration variable est paradoxalement générée par le système scolaire helvétique, organisé en filières fortement hiérarchisées." (Unité d’auteurs ; BIBB-Doku)
"Dieser Artikel untersucht die Berufswahl von Schülerinnen und Schülern aus Arbeiterfamilien, die am Ende der obligatorischen Schulzeit eine bezahlte Lehre aufnehmen wollen. Unter Verwendung eines ethnographischen Ansatzes wird gezeigt, wie im Laufe der Zeit durch den Kontakt mit den Lehrern im Klassenzimmer und im Verlauf einer nur teilweisen, unvollständigen beruflichen Sozialisation im Rahmen von Praktika ein Gefühl für den eigenen Platz verinnerlicht wird. Durch den Vergleich der ursprünglichen Wünsche und tatsächlichen Entscheidungen wird es möglich, eine große Gruppe von enttäuschten Berufsanwärterinnen und -anwärtern zu erfassen, deren schwankende Frustration paradoxerweise durch das stark hierarchisch organisierte Schweizer Schulsystem erzeugt wird." (Autorenreferat ; BIBB-Doku)
"Dieser Artikel untersucht die Berufswahl von Schülerinnen und Schülern aus Arbeiterfamilien, die am Ende der obligatorischen Schulzeit eine bezahlte Lehre aufnehmen wollen. Unter Verwendung eines ethnographischen Ansatzes wird gezeigt, wie im Laufe der Zeit durch den Kontakt mit den Lehrern im Klassenzimmer und im Verlauf einer nur teilweisen, unvollständigen beruflichen Sozialisation im Rahmen von Praktika ein Gefühl für den eigenen Platz verinnerlicht wird. Durch den Vergleich der ursprünglichen Wünsche und tatsächlichen Entscheidungen wird es möglich, eine große Gruppe von enttäuschten Berufsanwärterinnen und -anwärtern zu erfassen, deren schwankende Frustration paradoxerweise durch das stark hierarchisch organisierte Schweizer Schulsystem erzeugt wird." (Autorenreferat ; BIBB-Doku)