Verbleib sowie berufliche und soziale Integration jugendlicher Rehabilitanden nach der beruflichen Erstausbildung

bibb.id95644
dc.contributor.authorPlath, Hans-Eberhard [Verfasser]
dc.contributor.authorKönig, Paul [Verfasser]
dc.contributor.authorJungkunst, Maria [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T11:44:40Z
dc.date.available2018-12-17T11:44:40Z
dc.date.issued1996
dc.description.abstractDer Beitrag befasst sich im Kern mit der beruflichen Situation - also z.B. mit der Art und den Umständen der beruflichen Einmündung, der beruflichen Konsolidierung bzw. auch der nicht ausbildungsgerechten Eingliederung, der Arbeitslosigkeit usw. - jugendlicher Rehabilitanden nach der beruflichen Erstausbildung. Dabei wird versucht, bei der Betrachtung des weiteren Werdegangs der Rehabilitanden zwischen 'Verbleib' einerseits sowie beruflicher und sozialer 'Integration' andererseits zu unterscheiden. Unrter 'Verbleib' wird üblicherweise verstanden, was im Anschluss an ein bestimmtes Lebensereignis (hier der erfolgreichen Beendigung der Berufsausbildung) aus den betreffenden Personen geworden ist. So lässt sich z.B. zeigen, dass zum Zeitpunkt der Erhebung (zweites Halbjahr 1994) rund drei Viertel (76%) der Rehabilitanden in Arbeit waren, knapp ein Viertel (24%) nicht erwerbstätig und etwa die Hälfte von diesen arbeitslos war. Auf dieser Aussagenebene wird eine Reihe von Ergebnissen zu unterscheidenden Fragerichtungen mitgeteilt. Demgegenüber geht es bei der 'Integration' um die Einbindung von Menschen in die 'Struktur bestimmter Systeme' (Arbeitssysteme, Sozialsysteme), die nur an Hand operationalisierter (Integrations-)Kriterien beurteilt werden kann. In diesem Sinne handelt es sich bei der beruflichen Integration nicht einfach um die Ausübung einer Erwerbs- bzw. Berufstätigkeit schlechthin, sondern um die Eingliederung in berufliche Tätigkeiten in der Weise, dass - auch entsprechend den Vorstellungen des Gesetzgebers (AFG) - unter anderem 'Eignung', speziell bisher erworbene Fähigkeiten, und 'Neigung' der betreffenden Personen berücksichtigt werden. Ähnlich sind bei der sozialen Integration u.a. Kriterien zur Einbindung in soziale Netze, zur Akzeptanz, Anerkennung, Bestätigung usw. in Betracht zu ziehen. Für die Beurteilung der beruflichen und sozialen Integration von Rehabiltanden werden derartige Kriterien, getrennt für die einzelnen Formen der Integration, nach dem methodischen Prinzip der Kriterienaufschaltung so miteinander verbunden, dass sie dem Muster logischer 'Und'-Verknüpfungen entsprechen. Dieses Vorgehen wurde deshalb gewählt, weil vorerst wohl davon ausgegangen werden muss, dass alle der herangezogenen Kriterien gleichermassen erfüllt sein müssen, um Integration konstatieren zu können. Dementsprechend geht z.B. bei der beruflichen Integration die Zahl der Rehabilitanden, die alle Kriterien zugleich erfüllen und folglich definitionsgemäss als integriert gelten können. Gegenüber dem oben separat betrachteten Verbleibsmerkmal 'in Arbeit' (das waren unaufgegliedert 76%) um mehr als die Hälfte zurück. Bei der sozialen Integration sind, mit allerdings geringerer Ausprägung, ähnliche Effekte festzustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
dc.format.extentS. 247-278
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/709391
dc.language.isode
dc.relation.ispartofMitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
dc.relation.ispartofvolume29 (1996), H. 2
dc.subject.classificationG 1.3.3.4 Wiedereingliederung
dc.subject.classificationG 2.4.1 Bildungs- und Berufswege
dc.subject.classificationG 2.4.4 Biografiegestaltung
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.3 Zweite Schwelle, in Arbeit
dc.subject.classificationG 1.2.2.2 Soziale Sicherungssysteme
dc.subject.classificationG 2.4 Sozialer Wandel
dc.subject.classificationG 1.2.2.3 Beschäftigungsformen
dc.subject.classificationG 2.3.1 Arbeitsteilung & -organisation
dc.subject.classificationP 1.6 Behinderte
dc.subject.otherBerufliche Rehabilitation
dc.subject.otherAbsolvent
dc.subject.otherJugendlicher
dc.subject.otherBeruflicher Verbleib
dc.subject.otherBerufliche Integration
dc.subject.otherBerufseinmündung
dc.subject.otherSoziale Integration
dc.subject.otherMenschen mit Behinderung
dc.subject.otherArbeitslosigkeit
dc.subject.otherAdäquate Beschäftigung
dc.subject.otherArbeitszufriedenheit
dc.subject.otherBetriebliche Integration
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.other1989-1994
dc.titleVerbleib sowie berufliche und soziale Integration jugendlicher Rehabilitanden nach der beruflichen Erstausbildung
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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