Subjektorientierte Forschung mit qualitativen Forschungsmethoden
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165125
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Abstract
Das Ziel dieses Forschungsansatzes liegt darin, nicht nur die subjektiven Sichtweisen zu erfassen, sondern durch Forschungsstrategien auch deren Hintergründe zu erhellen und aufzuklären. Im Vordergrund stehen die einzelnen Subjekte und ihre Wissens- und Urteilsentwicklung. Im Beitrag werden zunächst einige Unterschiede zwischen quantitativer und qualitativer Forschungsrichtung skizziert, bevor die Problematik des subjektiven Sinns erörtert und fragmentarisch Auswertungsstrategien (z.B. die dokumentarische Methode) vorgestellt werden. Im Weiteren konzentriert sich der Autor auf die berufs- und betriebspädagogische Bedeutung qualitativer Forschungsverfahren und zeigt adäquate Aufgabenfelder auf. Er weist auf Gefahren im Zusammenhang mit qualitativen Forschungskonzeptionen hin und widmet sich Methodenfragen (Datenerhebung und -auswertung), wobei er sich insbesondere auch der Fallinterpretation zuwendet. Seinen Beitrag schließt Manfred Eckert mit einem kurzen Ausblick, in dem er dezidiert die Aufklärungsfunktion qualitativer Forschung hervorhebt. (Hrsg., BIBB-Doku)