Leseanforderungen im Kontext beruflicher Arbeit als Ausgangspunkt für die Entwicklung adressatenspezifischer intergrierter Konzepte zur Förderung von Lesestrategien
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150998
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Abstract
Eine unzureichende Kompetenz vieler Berufsschüler wird durch verschiedene Studien nachgewiesen. Auch ein Zusammenhang zwischen Lesekompetenz und berufsfachlicher Kompetenzentwicklung ist erkennbar. Interventionen zur Förderung der Lesekompetenz im Berufsschulunterricht nach dem Konzept des Reciprocal Teaching sowie auch andere Fördermaßnahmen führen jedoch kaum zu den erhofften positiven Effekten. Untersuchungen lassen vermuten, dass u.a. die problematische motivationale Einstellung der Schüler zum Lesen der Wirksamkeit von Fördermaßnahmen entgegensteht. Den Autoren scheint daher die Entwicklung von Konzepten sinnvoll, die von beruflichen Leseanforderungen ausgehen, um damit den Aspekt der subjektiven Bedeutsamkeit von Leseinhalten stärker zu gewichten. Im Beitrag werden zunächst Konzepte zur Leseförderung für die berufliche Bildung skizziert, bevor Befunde einer Ergänzungsstudie zu Reciprocal Teaching in gewerblich-technischen Bildungsgängen referiert werden. Aus dieser wird weiterer Forschungsbedarf abgeleitet und im Rahmen einer Projektskizze konkretisiert. (BIBB-Doku)