Industriekaufleute : neue Herausforderungen an einen Ausbildungsberuf
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20732
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Bonn
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Abstract
In Zusammenhang mit der zu erwartenden Neuordnung der Ausbildungsordnung zum Industriekaufmann/-frau wurde vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) das Forschungsprojekt "Grundlagen für die Neuordnung des Ausbildungsberufs Industriekaufmann/Industriekauffrau" durchgeführt. Die vorliegende Untersuchung stellt die dort gewonnenen Ergebnisse dar und beschreibt die für die Neuordnung wichtigen Bereiche: erhöhte Kundenorientierung, Hinwendung auch der Fertigungsbetriebe zum Selbstverständnis als Dienstleistungsunternehmen, Entlastung von Routinearbeiten durch den zunehmenden Einsatz von IuK-Techniken, zunehmende Prozessorientierung kaufmännischen Handelns, horizontale Aufgabenerweiterung entlang der betrieblichen Leistungskette, vertikale Aufgabenerweiterung bei flacheren Hierarchien, stärkere Zeit- und Ergebnisorientierung, Agieren anstelle von Reagieren, Intensivierung der Kommunikation, erhöhtes Kosten- und Nutzendenken. Daraus werden Qualifikationsanforderungen bezüglich Fach- und Methodenkompetenz sowie der sozialen und personalen Kompetenz abgeleitet. Zusammenfassend fordert der Verfasser, die neue Ausbildungsordnung müsse eine umfassende und handlungsorientierte Aufgabenformulierung beinhalten, die die zunehmende geschäftsprozessorientierte Verschränkung der betrieblichen Funktionsbereiche berücksichtigt. (BIBB2)