Denn sie tun nicht, was sie wissen

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Abstract

Der Verfasser geht der Frage nach, inwieweit wissenschaftliche Theorien in der Praxis der schulischen Berufsausbildung angewendet werden. Zunächst stützt er sich auf einige empirische Befunde, die Hinweise auf die Anwendung wirtschaftspädagogischer Theorien in der Berufsbildungspraxis geben und beschäftigt sich mit den möglichen Gründen für deren mangelnde Berücksichtigung. Es ist erwiesen, dass die Einflüsse durch Kollegium und Schulverwaltung ungleich wirksamer sind als die während der Lehrerausbildung in der Universität erworbenen Erkenntnisse. Zugleich werden die Möglichkeiten und Grenzen einer Integration wissenschaftlicher Theorien in die subjektiven Erfahrungen von Praktikern aufgezeigt und daraus Konsequenzen für die Gestaltung der universitären Lehre gezogen. Betont wird, dass die Forderung nach einer unmittelbaren Anwendbarkeit einer Theorie in der Praxis unrealistisch ist, sondern dass Theorie komplexe Lernprozesse des Handelnden voraussetzt. (BIBB2)

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