Klein gerechnet - Wie der Ausbildungspakt die Lage auf dem Ausbildungsmarkt schönt : DGB-Analyse zur Aussagekraft der offiziellen Ausbildungsstatistik anhand der Pakt-Bilanz 2012
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160452
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DGB
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Berlin
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Abstract
Die Partner des Ausbildungspakts sprechen in ihrer Ausbildungsbilanz für das Jahr 2012 von einer insgesamt guten Situation für die Jugendlichen. Es gebe mehr unbesetzte Stellen als unvermittelte Bewerber. Laut DGB passe jedoch die große Anzahl junger Menschen ohne Berufsabschluss nicht zu den Erfolgsmeldungen des Paktes. Im Jahr 2012 wurden lediglich 551.271 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Dieses bedeutet ein Minus von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach den Zahlen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) standen rein rechnerisch 100 Bewerberinnen und Bewerbern nur 89 betriebliche Ausbildungsplätze offen. Die Zahlen des BIBB und des Statistischen Bundesamtes deuten darauf hin, dass es in der Bilanz der Partner des Ausbildungspaktes methodische Mängel gibt. Wie es zu diesem Auseinanderklaffen zwischen amtlichen Statistiken und der Pakt-Ausbildungsbilanz kommt, untersucht diese Kurzexpertise auf Grundlage der Zahlen des Ausbildungsmarktes 2012. Es wird beleuchtet, welche Jugendlichen als Bewerber gezählt werden, welche Jugendlichen als versorgt bzw. unversorgt gelten und wie sich die Gruppe der unversorgten Jugendlichen unterscheidet. Anhand dieser Zahlen werden Vorschläge für eine bessere, reformierte Ausbildungsbilanz unterbreitet, die die tatsächliche Situation auf dem Ausbildungsmarkt besser abbildet. (BIBB-Doku)