Schlüsselqualifikationen : Thesen zur Schulung für eine moderne Gesellschaft

bibb.id14878
bibb.publishernameKohlhammer
bibb.publisherplaceStuttgart
dc.contributor.authorMertens, Dieter [Verfasser]
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2019-03-15T13:14:14Z
dc.date.available2019-03-15T13:14:14Z
dc.date.issued1974
dc.description.abstract"Eine übliche Tendenz im Bildungswesen angesichts der Unsicherheit über die Entwicklung der speziellen Arbeitsanforderungen besteht in der Verbreiterung des Faktenwissens (Breitenbildung). Diese Tendenz bringt wegen der zunehmenden Unüberschaubarkeit von Fakten keinen Gewinn für eine Existenz in der Zukunft. Die Lösung liegt vielmehr eher bei der Suche nach "gemeinsamen Dritten" von Arbeits- und sonstigen Umweltanforderungen. Solche "gemeinsamen Dritten", also übergeordnete Bildungsziele und Bildungselemente, nennen wir Schlüsselqualifikationen, weil sie den Schlüssel zur raschen und reibungslosen Erschließung von wechselndem Spezialwissen bilden. Es werden vier Arten von Schlüsselqualifikationen unterschieden: - Basisqualifikationen = Qualifikationen höherer Ordnung mit einem breiten Spektrum vertikalen Transfers, - Horizontqualifikationen = Informationen über Informationen (horizonterweiternde Qualifikationen), - Breitenelemente = ubiquitäre Ausbildungselemente, - Vintage-Faktoren = generationsbedinge Lehrstoffe und Begriffssysteme. Alle bezeichenbaren Schlüsselqualifikationen bedürfen für die Bildungsplanungspraxis der Übersetzung in spezifische Lernziele. Die Praxisnähe kann durch eine entsprechende Didaktik (Projektschulung) und/oder durch Training on the Job hergestellt werden. Jeder Bildungsgang sollte aus einem Pflichtkern, der Schlüsselqualifikationen vermittelt, und daneben aus einem Bereich für freie Bildungsoptionen des einzelnen bestehen, damit Schulung für Personen erweitert werden kann zu Bildung von Persönlichkeiten. Angesichts des raschen Veraltens von Bildungsinhalten bedarf die Erwachsenenbildung besonderer Beachtung und stärkerer Akzentuierung (Education permanente). Dem Beitrag liegt eine Studie für den Europarat zugrunde. Ein Aufriß wurde auch auf der 3. World Future Research Conference in Bukarest (1972) vorgetragen." (Textauszug; BIBB-Doku)
dc.description.editionKopie
dc.format.extentS. 36-43
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/jspui/handle/BIBB/768396
dc.language.isode
dc.publisherKohlhammer
dc.relation.ispartofMitteilungen aus der Arbeitsmarkt und Berufsforschung ; 1/74
dc.source.urihttps://doku.iab.de/mittab/1974/1974_1_MittAB_Mertens.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationS 2.3 Berufsbildungspolitik
dc.subject.classificationG 2.3.4 Qualifikationswandel
dc.subject.classificationG 1.2.3.1 Potenziale
dc.subject.classificationG 1.2.3.2 Anforderungen & Bedarfe
dc.subject.otherBildungspolitik
dc.subject.otherQualifikationsanforderung
dc.subject.otherSchlüsselqualifikation
dc.subject.otherErwachsenenbildung
dc.subject.otherQualifikationswandel
dc.titleSchlüsselqualifikationen : Thesen zur Schulung für eine moderne Gesellschaft
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeBuch

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