Betriebliche Anpassungsqualifizierung in den neuen Bundesländern : Branchenberichte
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32020
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Neres-Verlag
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Hochheim
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Abstract
Die Umgestaltung der ehemaligen DDR-Wirtschaft 1990/91 hatte enorme Konsequenzen für die Weiterbildung. Zwar bestand zumindest im gewerblich-technischen Bereich auf der individuellen Ebene eine vergleichsweise gute Qualifikation, aber Defizite waren insbesondere bei den sogenannten "überfachlichen Qualifikationen" zu verzeichnen. Durch die Auflösung der Kombinatsbetriebe entfiel das wesentlichste Element für die Trägerschaft der ehemaligen betrieblich- beruflichen Weiterbildung. Die Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung stellte sich deshalb Anfang 1991 das Ziel, die neuere Entwicklung der Situation der Weiterbildung in verschiedenen Branchen zu untersuchen. Die Fragen waren, in welcher Weise qualifikatorische Engpässe gelöst wurden, welche Inhalte vermittelt wurden, welche Organisationsformen existierten, welche Träger als durchführende Einrichtung bemüht wurden, wie sehen die Erfolge aus und welche Stellen reklamieren Unterstützungsbedarf für weitere Anpassungsqualifizierung in den Betrieben. Der Band enthält Kurzstudien zur Situation 1991 im Bauwesen, im Maschinenbau, in der Automobilindustrie, im Einzelhandel und für den Bereich Finanzdienstleistungen (Banken, Versicherungen). Die Ergebnisse zeigen, dass der branchenspezifische Bedarf an Anpassungsqualifizierung sowohl nach Zielgruppen als auch nach Inhalten und in der Massnahmekonzeption und -durchführung differenziert ist. (BIBB)