Die arbeitstherapeutische Werkstatt als Teil eines psychiatrischen Versorgungssystems : ihr Beitrag zu Integration medizinischer, beruflicher und sozialer Rehabilitation

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Abstract

"Da die veränderte Arbeitsmarktlage die Grenzen rein klinischer Einrichtungen für eine umfassende Rehabilitation schizophrener Langzeitpatienten immer deutlicher aufzeigte, wurde das gemeindebezogene Behandlungssystem der Abteilung für Sozialpsychiatrie der Freien Universität Berlin bereits 1978 um die Arbeitstherapeutische Werkstatt, einen an allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen orientierten Druckereibetrieb, erweitert. Der Versuch, in der Werkstatt unterschiedliche rehabilitative Bemühungen 'unter einem Dach' zu integrieren und gleichzeitig die Kontinuität medizinischer Behandlung zu wahren, wird anhand einer Zusammenschau von Ergebnissen qualitativer und quantitativer Analysen diskutiert. Es konnte nachgewiesen werden, dass innerhalb eines überschaubaren, an Arbeitsrealität orientierten Rahmens ein breites Spektrum von gestuften Rehabilitationsmassnahmen mit Erfolg realisiert werden kann. Die Vorteile der Integration medizinischer, beruflicher und psychosozialer Rehabilitationsbemühungen scheinen bei Einbettung der Werkstatt in ein gegliedertes Gesamtversorgungssystem die Nachteile mangelnder Spezifität und Diversifikation deutlich zu überwiegen." (Autorenreferat)

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