Betriebliche Weiterbildung von Männern und Frauen

bibb.id81891
bibb.publisherplaceNürnberg
dc.contributor.authorLeber, Ute [Verfasser]
dc.contributor.authorEngelbrech, Gerhard [Herausgeber]
dc.contributor.editorInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
dc.date.accessioned2018-12-17T10:29:16Z
dc.date.available2018-12-17T10:29:16Z
dc.date.issued2002
dc.description.abstract"In der theoretischen, vor allem aber in der empirischen Weiterbildungsforschung wurde immer wieder auf geschlechtsspezifische Unterschiede in der Weiterbildungsbeteiligung hingewiesen und darauf aufmerksam gemacht, dass Frauen eine geringere Teilnahmequote an Qualifizierungsmassnahmen aufweisen als Männer. Ob sich derartige Unterschiede auch heute noch empirisch nachweisen lassen und wie sich die Situation speziell am betrieblichen Weiterbildungsmarkt darstellt, wird in diesem Beitrag untersucht. Auf Basis des IAB-Betriebspanels 1999 werden dazu zum einen deskriptive Befunde zur Beteiligung von Männern und Frauen an betrieblichen Weiterbildungsmassnahmen dargestellt, zum anderen werden in multivariaten Analysen aber auch mögliche Einflussfaktoren der Qualifizierungsteilnahme von Männern und Frauen untersucht. In der deskriptiven Analyse zeigt sich, dass eine Benachteiligung von Frauen am betrieblichen Weiterbildungsmarkt auf Basis des IAB-Betriebspanels nicht festzustellen ist. Die Teilnahmequote der Frauen übersteigt vielmehr die der Männer, wobei dies nicht mehr nur für die neuen Bundesländer, sondern inzwischen auch für die alten Bundesländer gilt. Differenziert nach den einzelnen Branchen ergibt sich, dass die Frauen vor allem in verschiedenen Bereichen des Dienstleistungssektors besonders stark in betrieblich finanzierte Weiterbildungsmassnahmen einbezogen werden. Im Verarbeitenden Gewerbe dagegen weisen die Männer bessere Partizipationschancen auf. Zur Erklärung betrieblicher Weiterbildungsaktivitäten und speziell der geschlechtsspezifischen Beteiligung an derartigen Massnahmen wurde in den multivariaten Analysen auf eine Reihe an Faktoren zurückgegriffen, die neben Merkmalen der betrieblichen Personalstruktur und der Arbeitsbeziehungen vor allem auch Indikatoren der technischen und organisatorischen Ausstattung eines Betriebes umfassen. In den entsprechenden Tobit-Schätzungen lassen sich jedoch keine nennenswerten Unterschiede hinsichtlich der Einflussfaktoren der Weiterbildungsbeteiligung von Männern und Frauen ausmachen. Lediglich für Westdeutschland konnte aufgezeigt werden, dass Innovationen im Bereich der Produktionsanlagen sich selektiv auf die geschlechtsspezifische Weiterbildungsbeteiligung auszuwirken scheinen, wobei Männer infolge derartiger Investitionen häufiger in Qualifizierungsmassnahmen einbezogen werden als Frauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
dc.format.extentS. 175-191
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/693890
dc.language.isode
dc.relation.ispartofArbeitsmarktchancen für Frauen / Gerhard Engelbrech [Hrsg.]
dc.subject.classificationS 5.3 Personalentwicklung
dc.subject.classificationG 1.3.1.2 Weiterbildungsmarkt
dc.subject.classificationS 4.3.5 Bildungsbeteiligung & soziale Gerechtigkeit
dc.subject.classificationT 3.5 Statistik
dc.subject.classificationT 3.4 Befragung
dc.subject.classificationG 2.4.5 Gender Mainstreaming
dc.subject.classificationI 2.1.1 Neue Bundesländer
dc.subject.classificationI 2.1.2 Alte Bundesländer
dc.subject.otherErwerbstätige Frau
dc.subject.otherBetriebliche Weiterbildung
dc.subject.otherBildungsbeteiligung
dc.subject.otherIAB-Betriebspanel
dc.subject.otherGeschlechterverteilung
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherOstdeutschland
dc.subject.otherWestdeutschland
dc.subject.other1999-1999
dc.titleBetriebliche Weiterbildung von Männern und Frauen
dc.typeText
dc.typeSammelbandbeitrag

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