Lehramtsausbildung nach "Bologna" und "Pisa"
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127774
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Abstract
Der einführende Beitrag zum Themenschwerpunkt Lehrerbildung beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Bologna-Prozesses und den PISA-Ergebnissen auf die Lehrerbildung. Überschneidungsbereiche und Problemfelder beider Reformimpulse werden dargestellt: Gestufte Studiengänge als Hauptmaßnahme im Bologna-Prozess und die Akkreditierung von Studiengängen als neue Formen externer Qualitätssicherung mit dem Ziel, die Einhaltung gesetzter Standards zu überprüfen. Standards liegen für die bildungswissenschaftlichen Anteile der Lehramtsstudiengänge als Konsequenz aus PISA und anderen Schulleistungsstudien vor, fehlen aber im fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Teil. Sowohl aus dem Bologna-Prozess als auch den diskutierten PISA-Konsequenzen ergeben sich verstärkte Praxisbezüge in der ersten Phase der Lehrerbildung. Die Besonderheiten der Lehramtsausbildung für berufliche Schulen werden beispielhaft aufgezeigt; die fehlende Polyvalenz für die BA Abschlüsse wird am Beispiel technischer Fachrichtungen verdeutlicht. (BIBB2)