Fächersystematik oder Situationsorientierung als curriculare Prinzipien für die berufliche Bildung?
item.page.bibb.id
79930
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"Mit der Einführung lernfeldorientierter Curricula an beruflichen Schulen war und ist ein curricularer Paradigmenwechsel intendiert: Statt Unterrichtsinhalte entlang einer kulturell gewachsenen und etablierten Fächerstruktur auszuwählen, sollen nun Handlungssituationen den Ausgangspunkt und das Ziel curricularer Selektionsentscheidungen bilden. In dem Beitrag wird die These vertreten, dass es sich bei der Alternative Fächer- versus Handlungssystematik im Bereich der beruflichen Bildung weniger um eine inhaltliche als eine Frage der Organisation von Unterricht und Anordnung der Inhalte handelt. Stärker als inhaltliche Argumente wirken an diesem Punkt systemische Orientierungen. Systemkonflikte zwischen Schule und Betrieb, Bildung und Wirtschaft haben in der Geschichte der beruflichen Bildung bislang stets verhindert, dass Schulfächer zugunsten ganzheitlicher und situationsorientierter Ausbildung zurückgedrängt wurden. Ob die Lernfeldcurricula hier eine entscheidende Änderung bewirken können, ist noch nicht absehbar." (Autorenreferat)