Frauenbildung : geschlechtsspezifische Rollen- und Kompetenzzuweisungen unter besonderer Berücksichtigung der beruflichen Weiterbildung
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14789
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Donat
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Bremen
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Abstract
Thema der Studie ist der Einfluss tradierter Weiblichkeits- und Männlichkeitsbilder auf die Bildung und die beruflichen Möglichkeiten von Frauen. Da sowohl die akademischen Berufe wie auch die Ausbildungsberufe eine deutliche Segregation nach dem Geschlecht aufweisen, konzentriert sich die Untersuchung auf Bereiche, in denen Frauen unterrepräsentiert sind und die aufgrund der geschlechtsspezifischen Kompetenzzuweisung als frauenuntypisch gelten. Anhand der Analyse von Programmangeboten und Praxisbeispielen geht die Verfasserin u. a. den Fragen nach, ob technisch orientierte Bildungsangebote von gleichen Fähigkeiten und Interessen der Geschlechter ausgehen, was Frauen in Männerberufen erwartet und wie öffentliche und freie Bildungsträger auf die Bildungswünsche von Frauen eingehen. Interviews mit EDV-ExpertInnen und TeilnehmerInnen an Computerkursen in den Volkshochschulen Bremen und Oldenburg verdeutlichen den Widerspruch zwischen den vermuteten und tatsächlichen Fähigkeiten und Einstellungen der Geschlechter in Bezug auf die neuen Technologien. Als Ergebnis stellt die Verfasserin fest, dass Frauen nicht alleine mit Bildungsangeboten gedient ist, die ihnen die notwendigen Kenntnisse vermitteln. Eine für die Gleichberechtigung notwendige Einstellungsveränderung der Männer sei bisher nicht erreicht. Sie erörtert daher abschliessend die Frage, ob nur die Frauen durch Bildung zu verändern seien. (BIBB2)