Finanzierung Lebenslangen Lernens - der Weg in die Zukunft : Schlussbericht
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124222
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Bertelsmann
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Bielefeld
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Abstract
"Der Schlussbericht der von der Bundesregierung eingesetzten unabhängigen Expertenkommission Finanzierung Lebenslangen Lernens, fasst die Ergebnisse der Kommissionsarbeit zusammen. In ihrer Analyse unterstreicht die Kommission die Bedeutung des Lebenslangen Lernens für die individuelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands im Hinblick auf die Ausschöpfung von Lern- und Leistungspotenzialen und die damit zusammenhängende Innovationsstärkung Deutschlands, die notwendige Steigerung der Produktivität und des Wirtschaftswachstums sowie demografische Herausforderungen. Die Finanzierung des berufsbezogenen Lebenslangen Lernens steht ebenso im Fokus wie das allgemeine, politische und kulturelle Lernen. Dabei werden spezielle Zielgruppen, insbesondere Bildungsabbrecher, Zuwanderer, Ältere, Frauen mit Kindern, Nichtteilnehmer und Personen mit niedrigem Einkommen, und deren Bildungsteilhabe untersucht. Die Kommission bilanziert damit ihre Untersuchungen und die Ergebnisse externer Studien und bezieht Erfahrungen ausgewählter europäischer Länder ein. Im Rahmen ihrer "Architektur von Empfehlungen" spricht die Kommisssion konkrete Handlungsempfehlungen für einzelne Bereiche aus: Finanzierung der allgemeinen, politischen und kulturellen Bildung; Verabschiedung eines Bildungsförderungsgesetzes (BifG), das langfristig alle Maßnahmen der Förderung des Lebensunterhalts für Erwachsene in einem einheitlichen Förderinstrument zusammenfassen soll; Verabschiedung eines Erwachsenenbildungsförderungsgesetzes (EBifG) als kurzfristiger Einstieg in das BifG; Einführung des Bildungssparens, das für bestimmte Zielgruppen vom Staat mit Prämien gefördert werden soll; Förderansätze (insbesondere Lernzeitkonten und Starthilfen für KMU) zum Lebenslangen Lernen in Unternehmen, die auf tarifvertragliche und betriebliche Vereinbarungen zu Lernzeiten aufbauen sowie auf lernförderliche Arbeitsplätze und Arbeitsumgebungen zielen; Förderung von Migranten und Zuwanderern; Steuerliche Behandlung der empfohlenen Instrumente; Prüfung der Möglichkeit, öffentlich finanzierte Lernzeiten zu kontingentieren; Neustrukturierung von Gesetzgebungskompetenzen und Finanzierungsverantwortungen." (Verlag)