Die Bedeutung von sozialer Herkunft und Migrationshintergrund für den Übertritt in anerkannte nachobligatorische Ausbildungen in der Schweiz
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156349
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Abstract
"Der Übertritt von der obligatorischen i neine nachobligatorische Ausbildung, die Bewältigung der sogenannten ersten Schwelle, ist zue iner wesentlichen Vorbedingung für die spätere Integration von Jugendlichen ins Erwerbsleben geworden. Der Beitrag geht der Frage nach, inwieweit die Übertrittschancen von der sozialen Herkunft und dem Migrationshintergrund der Jugendlichen abhängen. Eine umfassende Kontrolle von schulischen und extracurricularen Leistungsbewertungen (PISA-Kompetenzen) am Ende der obligatorischen Schulzeit ermöglicht dabei eine besonders trennscharfe Unterscheidung von direkten und indirekten, über die Schule vermittelten Herkunftseinflüssen. Aufgrund der großen Bedeutung der betrieblichen Lehrlingsselektion an der ersten Schwelle postulieren wir in Anlehnung an Bourdieu für die Schweiz starke direkte, an der Schule vorbei wirkende Herkunftseinflüsse. Unsere Hypothesen prüfen wir mit einer Ereignisanalyse der TREE-Daten. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass soziale Herkunft und Migrationshintergrund die Übertrittschancen an der ersten Schwelle losgelöst von Schulleistungen maßgeblich beeinflussen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)