Aktive Personalplanung : eine Konzeption der betrieblichen Weiterbildungsarbeit
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123412
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Viademica-Verl.
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Frankfurt/Oder
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Abstract
Der Gegensatz zwischen pädagogischen und ökonomischen Interessen bezogen auf betriebliche Weiterbildung ist immer noch ein erhebliches Hindernis hinsichtlich einer effektiven Gestaltung der betrieblichen Bildungsarbeit. Daher muß Weiterbildung, will sie in den Betrieben auch weiterhin Bestand haben, vor allem wirtschaftlich und effektiv sein. Die in der Arbeit entwickelte Konzeption der "aktiven Personalplanung" versucht, beide Interessenbereiche zu berücksichtigen und ihnen gerecht zu werden. Das Konzept zeigt, wie durch die Integration verschiedener Instrumente (Stellenplan und Stellenbeschreibung, Anforderungsprofile, Eignungsdiagnostische Verfahren,) sowohl globaler als auch individueller Weiterbildungsbedarf optimal ermittelt werden kann. Um der Forderung nach einer lernenden Organisation gerecht zu werden, ist die betriebliche Bildungarbeit problem- und nicht angebotsorientiert zu betreiben und der Weiterbildungsbedarf nicht nur top-down, sondern auch bottom-up zu ermitteln. Primäres Ziel für die Berufs- und Wirtschaftspädagogik muß es sein, innerhalb des Unternehmens eine Kultur zu schaffen, die den Sinn und den Nutzen betrieblicher Weiterbildung erkennt und fördert. (BIBB2)