Was kann die Curriculumentwicklung den Ergebnissen einer Qualifikationsforschung entgegensetzen?
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127918
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Abstract
"Der Autor beleuchtet bildungstheoretische Aspekte der Verschränkung von Qualifikationsforschung und Curriculumentwicklung. Es geht um die bildungspolitisch relevante Intention, die Anforderungen moderner Berufsarbeit in Produktion und Dienstleistung bei den Ordnungsmitteln für die Berufsausbildung gebührend zu berücksichtigen. Diese Intention wird zunächst auf die Diskussion um Lernortkooperation Anfang der neunziger Jahre zurückverfolgt, um über die Einführung von Lernfeldern als neuem curricularem Ordnungsprinzip zu den in diesem Band vorgestellten Ansätzen einer Qualifikationsforschung zu gelangen, die für sich in Anspruch nimmt, Grundlagen der Curriculumentwicklung zu liefern. Es wird abschließend versucht, diesen Anspruch mit Hilfe solcher Kriterien bildungstheoretisch zu klären, die sich aus den empirisch zugänglichen Vorgängen subjektiv in Gang gesetzter beruflicher Kompetenzentwicklung und Identitätsbildung ergeben." (Autorenreferat)