Der schmale Grat : Gruppenarbeit zwischen Etikettenschwindel und arbeitsorganisatorischer Innovation
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Abstract
Innovationen richten sich immer stärker auf die Arbeitsorganisation und laufen auf die Abkehr von tayloristischen Strukturen und die Hinwendung zu Formen von Gruppenarbeit hinaus. Arbeitsorganisatorische Innovationen sind nicht gegen die Belegschaft erzwingbar und erfordern schon im Vorfeld darüber Aufschluss, welche Unternehmensziele damit verfolgt werden sollen und auch, welche Ziele der Beschäftigten in diesem Prozess berücksichtigt werden. Der Beitrag erörtert zunächst typische Problemfelder innovativer Ansätze und stellt dann ein Vorgehensmodell für die Einführung von Gruppenarbeit vor, das zeigen soll, dass Gruppenarbeit sowohl im Hinblick auf unternehmensbezogene Zielsetzungen als auch im Hinblick auf Arbeitnehmerinteressen erfolgreich umgesetzt werden kann. Das Modell wurde von der Technologieberatungsstelle beim DGB-Landesbezirk Rheinland- Pfalz (TBS) konzipiert und von 1995 bis 1997 gemeinsam mit den Firmen Tectro Kunststofftechnik GmbH (Saarburg) und Metzeler Gimetall AG (Höhr-Grenzhausen) durchgeführt und mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Landes Rheinland-Pfalz sowie der beteiligten Betriebe gefördert. (BIBB)