Ausbildereignungsprüfung wichtig für Image und Qualität beruflicher Bildung : Editiorial
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Die veränderten Anforderungen an die Strukturen und Prozesse betrieblichen Lernens machen eine Professionalisierung der Ausbildertätigkeit notwendig. Vor dem Hintergrund der Anhebung der Qualitätsstandards in den Ausbildungsordnungen hätte nach Ansicht des Autors die Ausbildereignungsverordnung (AEVO) qualitativ weiterentwickelt werden müssen statt außer Kraft gesetzt zu werden. Inzwischen zeigt eine BIBB-Untersuchung, dass die Aussetzung der AEVO nicht die erhoffte quantitative Verbesserung am Ausbildungsmarkt gebracht hat. Zugleich gibt es Hinweise darauf, dass die AEVO-Aussetzung negativ auf die Qualität bzw. den Erfolg der Ausbildung wirkt. Im Gegensatz zu den berufsbildungspolitischen Behauptungen sehen sowohl die befragten Ausbildungsbetriebe als auch die nicht ausbildenden Betriebe mehrheitlich in einer gesetzlichen Regelung der Ausbildereignung einen Beitrag zur Sicherung einer Mindestqualifikation des Ausbildungspersonals sowie der Qualität der beruflichen Ausbildung. Pätzold begrüßt es deshalb, dass die AEVO 2009 wieder eingeführt werden soll, verbunden mit dem Auftrag an das BIBB, die AEVO und den Rahmenplan zu überarbeiten. (BIBB-Doku)
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