Evaluierung und Qualitätssicherung in der Weiterbildung
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Frankfurt/Main
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Abstract
Der Verfasser erörtert die in der derzeitigen Diskussion um die Evaluierung der beruflichen Weiterbildung häufig verwendeten Begriffe Bildungscontrolling und Qualitätssicherung. Er kritisiert, der Bergriff "Bildungscontrolling" drohe das Wesen der Erwachsenenbildung zu verfälschen und leiste einem trivialisiert- mechanistischen Bild von Erwachsenenbildung Vorschub. Bildung, Erwachsenenbildung und Weiterbildung seien jedoch kein konsumierbares Produkt, sondern Bildung müsse von den Subjekten in einem Bildungsprozess angeeignet werden. Wegen der Komplexität der pädagogischen Situation könnten die Bedingungen ihres Gelingens nicht durch Checklisten kontrolliert werden. Zur Definition von Qualität und Qualitätssicherung nennt der Verfasser fünf Thesen und fordert dabei u. a. die Entwicklung eines differenzierten vierdimensionalen Qualitätssicherungsansatzes, der den Legitimationserfolg, den Zufriedenheitserfolg, den Lernerfolg und den Transfererfolg zu beurteilen erlaubt sowie eines weiteren zweidimensionalen Qualitätssicherungsansatzes, der die Prozessoptimierung und Erfolgssensibilisierung zum Ziel hat. (BIBB2)