Vom Verblassen beruflicher Identität : Fallanalysen zu Selbstbildern und Arbeitsethiken junger Erwerbstätiger
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125925
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Seismo Verl.
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Zürich
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Abstract
Die wirtschaftlichen Umbrüche der letzten Jahre haben Einfluss auf den subjektiven Stellenwert von Arbeit und Beruf. Welchen Stellenwert nimmt der Beruf für das individuelle Selbstverständnis ein? Und wie wirken sich die Umbrüche in der Arbeitswelt sowie die Veränderungen von Ausbildungsgängen auf die Identität junger Erwerbstätiger aus? Welche Strategien wählen sie angesichts der veränderten Tätigkeitsfelder und Beschäftigungsverhältnisse? Wie sind sie emotional mit ihrer Arbeit verbunden? Dies sind zentrale Fragen einer Schweizer Studie, die in der Schweiz bislang kaum Beachtung fanden. In der Studie werden die subjektiven Strategien und Reaktionsweisen angesichts wirtschaftlicher Umbrüche und die Auswirkungen solcher Entwicklungen auf das berufliche Selbstverständnis rekonstruiert. Der erste Teil ist der Geschichte und Theorie des Berufs gewidmet. Es geht dabei um die Entstehung und Konzeptualisierung des Berufsgedankens und damit des modernen Berufsverständnisses. Im zweiten Teil wird eine Typologie beruflicher Identitäten vorgestellt. Die exemplarisch in acht Porträts dargestellten Einzelfälle stehen zugleich für das berufliche Selbstverständnis als auch für die Reaktionsweise auf veränderte Handlungsanforderungen im Berufsfeld und geben darüber hinaus Auskunft über die biografischen und milieuspezifischen Hintergründe der beruflichen Bindung. (BIBB2)