Mobilität von Deutschen in Europa : der Einfluss von Alter und Bildung auf Migration
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129004
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Abstract
Deutsche sind im Vergleich zum europäischen Durchschnitt weniger mobil. Dies gilt zumindest für mittel- bis langfristige Mobilität. Nur die 25- bis 39-Jährigen und Personen mit höherer Bildung sind flexibel genug, um im EU-Ausland zu arbeiten. Alter und Bildung sind ausschlaggebend für das Migrationsverhalten. Das ist das Ergebnis einer Analyse der innereuropäischen Mobilität deutscher Staatsbürger mit Hilfe des Vergleichs der EU-Emigrationsniveaus. Im Mittelpunkt der Analyse stehen Personen, die mittel- bis langfristig (über ein Jahr) im EU-Ausland leben und arbeiten. Betrachtet wurde die Mobilität nach Altersstrktur und Bildungsniveau im Zeitraum 1992 bis 2000. Bei niedrigem Bildungsniveau ist eine deutliche Abnahme der Mobilität zu beobachten, der Anteil mit mittlerem Bildungsniveau liegt unterhalb des Durchschnitts, während bei höherem Bildungsniveau eine stetiger Anstieg zu erkennen ist. Deutlich wird auch, dass die Mobilität Jüngerer (zwischen 15 und 24 Jahren) im Vergleich zum Anteil von Personen mittleren Alters (25 bis 39 Jahre) über den betrachteten Zeitraum deutlich abnimmt. Das Ergebnis widerspricht somit dem auf der EU-Ebene gesteckten Ziel, die Mobilität zwischen den nationalen Arbeitsmärkten zu steigern. (BIBB2)
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Zweitveröffentlichung in: Arbeit und Beruf : Fachzeitschrift für die Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit 55 (2004) 7, S. 193-195.