Evaluation in der Berufsbildung
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109295
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Publisher
Sauerländer
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Aarau
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Abstract
Die Publikation gibt Beiträge einer Vortragsreihe vom Mai 1992 wieder, die von der Abteilung Berufspädagogik des Amtes für Berufsbildung in Zürich organisiert wurde. Evaluation spielt in anderen Schulbereichen schon lange eine grosse Rolle. In der Berufsbildung gibt es erst seit neuester Zeit wissenschaftlich begleitete Schulversuche. Ein einleitender Beitrag von Philipp Gonon wertet bzw. analysiert die insgesamt fünf Beiträge. Er kommt auf drei Gemeinsamkeiten aller Beiträge: (1) Evaluation kann nicht nach dem Schema input-output vorgehen, (2) von Begleitern und Evaluatoren wird eine hohe Flexibilität erwartet und (3) das Umfeld, in welchem das Reformvorhaben stattfindet, ist genügend zu betrachten. Der Beitrag von Carlo Jenzer beleuchtet die Komplexität der Evaluation. Monika G. Thurler plädiert für eine formative Evaluation, die prozesshaft und lernend vorgehen soll. Im Beitrag von Frank Achtenhagen werden die Erfordernisse an das konkrete Handwerk der Evaluation aufgezeigt. Sein Ansatz ist auf das eigentliche Lernen und Lehren gerichtet. Rolf Arnold geht in seinem Beitrag darauf ein, wie Evaluation unter betrieblichen Bedingungen gehandhabt wird. Karl Weber geht in seinem Beitrag auf die zentrale Frage evaluativen Vorgehens ein. Evaluation ist Prozess und Tätigkeit, die inhaltliche, interessenbezogene und organisatorische Ansprüche in einer Balance halten muss. Ein umfangreicher bibliographischer Anhang zur Thematik vervollständigt die Publikation. (BIBB)