Wirksamkeit und Wirkungsorientierung: Entwicklungsanfragen an die berufliche Rehabilitation mit dem besonderen Fokus auf die Berufsbildungswerke
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177046
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Abstract
"Wirksamkeits- und Wirkungsorientierung sind zu den zentralen Referenzpunkten für das Handeln in den medizinischen und sozialen Dienstleistungsbereichen geworden. Die ökonomischen Implikationen weisen dabei kritische Reflexionspunkte auf ('Creaming-Effekt', Nützlichkeitsorientierung, Managerialismus), bieten jenseits dieser Einwände jedoch auch Entwicklungsanfragen an das Handlungsfeld der beruflichen Rehabilitation. Die Begriffe Wirksamkeit und Wirkungsorientierung bilden zwei verschiedene Ausgangspunkte, die auch unterschiedlichen Konzeptionen von Forschung (Praxisforschung und randomisierte kontrollierte Studien, RCT) zuzuordnen sind. Strukturell werden diese in das aus der Medizin kommende Konzept der evidenzbasierten Praxis (EBP) eingebettet, das mittlerweile Einzug in viele Bereiche der humanen Dienstleistungen gehalten hat. Damit die Praxis stärker wissenschaftliche Erkenntnis aufnehmen kann, muss eine Abkehr von der reinen Outcome-Forschung erfolgen. Die wissenschaftliche Basis in der beruflichen Rehabilitation sollte, wie die FELBER-Studie gezeigt hat, erweitert werden und eine inhaltliche, theoretische Orientierung bekommen, um auch gegenüber neuen und anderen Leistungsangeboten bewertungs- und damit anschlussfähig zu bleiben." (Autorenreferat, BIBB-Doku)