Die Mehrdimensionalität von selbststeuerungsfördernden Lernumgebungen in der kaufmännischen Erstausbildung. Theoretischer Rahmen und diagnostisches Instrumentarium
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90143
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Abstract
Lernen, gleich ob selbstgesteuertes oder fremdgesteuertes Lernen, unterliegt einer Vielzahl regulierender oder in den Lernprozess eingreifender Bedingungen. Neben lernerbezogenen Bedingungen wie der Verfügbarkeit von Vorwissen und den individuellen kognitiven, metakognitiven und motivationalen Voraussetzungen sind dies vor allem Einflüsse, die sich aus der Lernumgebung ergeben. In diesem Beitrag wird die Entwicklung und Validierung eines Instrumentes zur Erfassung von Bedingungen schulischer Lernumgebung unter besonderer Berücksichtigung des Anspruchs auf verstärkte Selbststeuerung des Lernens in der beruflichen Erstausbildung dargestellt, indem erstens durch die Zusammenführung zweier Betrachtungsweisen der theoretische Bezugsrahmen des Instrumentes erläutert wird, zweitens das entwickelte Instrument beschrieben wird und drittens die Ergebnisse der Validierung des Instruments dargestellt werden. Zielgruppe dieses als Fragebogen vorliegenden Instrumentes sind im Rahmen der hier dargestellten Studie Auszubildende in der kaufmännischen Erstausbildung. (DIPF/Orig.)