Zum Beruf als Grundlage des Berufsbildungsgesetzes
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Abstract
Der Autor analysiert Zusammenhänge zwischen Berufsbildung, Berufsarbeit, Berufsausübung und stellt die Frage, ob der berufliche Wandel die Berufemuster gefährde. "Berufsbildung und Beruf bilden ... einen hochsensiblen und komplexen Regelkreis. Die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen ihnen verbieten einseitige Eingriffe. Die Regelungen der Berufsqualifizierung und der fortlaufenden Anpassung der Qualifikation über Weiterbildung wirken zurück auf die Berufemuster, zurück auf den Zugang an Nachwuchs und zurück auf die Position der Berufsangehörigen in der gesellschaftlichen Hierarchie. Ein politisches Handlungsfeld allein vermag den Herausforderungen der Zeit nicht mehr gerecht zu werden. Allein integrative Lösungen, bei denen Erstausbildung und Angebote zur späteren Erweiterung, Vertiefung und Verbesserung der Qualifikation eng aufeinander bezogen sind, werden heutigen und künftigen Gegebenheiten eines zusammenwachsenden Europas gerecht und sichern Berufe als unabdingbare Orientierungspunkte der nachwachsenden Generation bei der Wahl ihrer erwerbswirtschaftlichen Betätigungsfelder." (IAB2)