Problemlösen als fächerübergreifende Kompetenz : Konzeption und erste Resultate aus einer Schulleistungsstudie
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Abstract
"Neuere Schulleistungsstudien wie das OECD-Programm PISA zielen nicht nur auf curriculare Leistungsbereiche, sondern auch auf fächerübergreifende Kompetenzen, wie z.B. Problemlösefähigkeit. Das Konzept einer fächerübergreifenden Kompetenz führt zu grundsätzlichen theoretischen und methodischen Fragen: Auswahl und Operationalisierung von Kompetenzen in Schulstudien, Abgrenzung zu fachgebundenen Leistungen und kognitive Grundfähigkeiten sowie die Frage nach der Bedeutung des schulischen Kontextes für die Kompetenzentwicklung. Empirisch werden diese Fragen im Rahmen einer Konstruktvalidierungsstudie mit mehreren schriftlichen und computergestützten Verfahren behandelt. Erwartungsgemäss erwies sich die Problemlösungskompetenz als mehrdimensionales Konstrukt. Die schriftlich erfasste analytische Problemlösungsfähigkeit hing eng mit kognitiven Grundfähigkeiten zusammen, während computergestützte Strategiemasse einen spezifischen Faktor zu bilden scheinen." (Autorenreferat)