Erfahrungsbasierte Berufsbildung: Die Stärke des deutschen Bildungssystems?

item.page.bibb.id

139102
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.bibb.publisherplace

item.page.bibb.participation

item.page.bibb.citedinbibb

item.page.bibb.researchfocus

item.page.bibb.reviewof

item.page.bibb.citationdr

Abstract

In Deutschland ist Erfahrungslernen ein wichtiger Bestandteil der arbeitsprozessorientierten Berufsausbildung, auf der einen Seite institutionalisiert, auf der anderen Seite ein Lernen, das im Betrieb in realen Arbeitssituationen im Sinne einer Integration von Arbeiten und Lernen stattfindet. Damit setzt sich Deutschland markant von den auf Skill-Entwicklung, also Fertigkeitstraining ausgerichteten Ansätzen ab, die weltweit, insbesondere im anlgoamerikanischen Raum eine hohe Verbreitung haben. Ausgehend von empirischen Befunden führt der Verfasser die Konstruktion des betrieblich-beruflichen Bildungstyps am Beispiel gewerblich-technischer Arbeitstätigkeiten weiter aus und zeigt Konsequenzen für eine Berufsbildung in der Wissensgesellschaft auf: Theoretisches und praktisches Wissen seien aufeinander angewiesen, hinzu komme ein spezifisches Erfahrungswissen als 'verborgene Seite professionellen Handelns', das an Arbeitsvorgänge gebunden sei. Dafür sei lediglich informelles Lernen nicht ausreichend, sondern Erfahrungen müssen gezielt immer wieder in Arbeitsprozessen vermittelt werden. Der so erzeugte Facharbeitertyp vereinige wissens- und erfahrungsbasierte Kompetenzen in ener Person. Dies ist nach Spöttl die Stärke des deutschen Berufsbildungssystems." Eine neue Aufgabe der beruflichen Bildung müsse es sein, die Entwicklung von Kompetenzen für ein erfahrungsgeleitet-subjektivierendes Arbeitshandeln gezielt zu fördern und anzuerkennen. (Hrsg., BIBB-Doku)

Description

Keywords

Citation

item.page.bibb.voevzlink

item.page.bibb.additionallink

Endorsement

Review

Supplemented By

Referenced By