Erfahrungswissen, oder: Von der Bedeutung des sinnlichen Lernens in der "Wissensgesellschaft“

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Abstract

"Gerade der Umgang mit immer mehr Abstraktionsgraden in virtuellen Umwelten braucht etwas, das wir alle kaum mit dem Abstrakten in Verbindung bringen - es geht um Erfahrung. Und Erfahrung lernt man vor allem durch das Erleben und Begreifen, durch Lernprozesse also, die alle Sinne berühren. Sinnliche Erfahrung in abstrakten Datenwelten? Ist das nicht eine veraltete Vorstellung in unserer auf kognitives Wissen gepolten Gesellschaft? Diesen Fragen geht die Autorin in ihrem Beitrag nach." Anhand des Forschungsstands zeigt sie, warum ein Abgesang auf die Duale Berufsbildung mit der Argumentationslinie "Berufsbildung = Erfahrung = Industriegesellschaft" bildungspolitisch in die falsche Richtung führt und warum im Gegenteil an allen Lernorten, von der Schule über die betriebliche Aus- und Weiterbildung bis zur hochschulischen Bildung, neu und systematischer als bislang über die Rolle der Sinne beim Lernen und damit beim Ausprägen von Erfahrung und (vielleicht noch wichtiger) von Erfahrungsfähigkeit nachgedacht werden sollte. (BIBB-Doku)

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