Forschungsprojekt Duales Orientierungspraktikum - Übergangsprozesse : (1213-10-38734 - Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten - 2. ÄV 1213-12-42902) ; Abschlussbericht
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Mannheim
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Abstract
Im Rahmen des Projekts "Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten" sollen Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II in Nordrhein-Westfalen spezifisch in ihrer Studienorientierung unterstützt werden. Das Duale Orientierungspraktikum (DOP) besteht aus einer einwöchigen Hospitation der Schüler an einer Universität oder Fachhochschule, in der sie mindestens einen Studiengang kennenlernen sollen, an das sich in in der Regel einwöchiges Betriebspraktikum in einem mit dem besuchten Studiengang korrespondierenden akademisch geprägten Berufsfeld anschließt. Ziele des DOP sind neben der Steigerung der Studierneigung die Verbesserung der Reflexion bei der Studien- und Berufswahl sowie die Minderung der sozialen Disparitäten beim Hochschulzugang. Insbesondere sollen auch Schüler aus bildungsfernen Familien ermutigt werden, ihre Potenziale zu erkennen und sich intensiv mit der Möglichkeit eines Studiums auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse der Wirkungsanalysen (Schülerbefragungen nach Abschluss der Schule) im Rahmen der Begleitforschung zeigen, dass eine der zentralen Zielsetzungen des DOP, der Abbau sozialer Disparitäten beim Übergang von der Sekundarstufe II in die tertiäre Ausbildung, erreicht wurde. Der Abschlussbericht fasst die Methoden der Erhebung zusammen, beschreibt den Online-Fragebogen, untersucht Unterschiede in der Wirksamkeit des DOP zwischen verschiedenen Gruppen von teilnehmenden Schülern und stellt die Ergebnisse zu den Wirkungen des Dualen Orientierungspraktikums über die Schulzeit hinaus vor. (BIBB-Dok)