Anders leben lernen : von berufsfixierten zu ganzheitlicheren Lebensorientierungen
item.page.bibb.id
117732
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Beltz
item.page.bibb.publisherplace
Weinheim u.a.
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Der Autor sucht Möglichkeiten der Lebensbewältigung für junge Menschen, die nicht auf Erwerbsarbeit und Beruf fixiert sind. "Dazu werden im ersten Hauptteil theoretische und empirische Grundlagen erarbeitet und im zweiten Hauptteil praktische Ansätze und Erfahrungen entwickelt, dargelegt und reflektiert. Im Rahmen des ersten Hauptteils geht es zunächst darum, das zugrundegelegte Verständnis vom Ende der berufsfixierten Arbeitsgesellschaft kurz gesellschaftstheoretisch aufzureissen, um dann herauszuarbeiten, welche Beiträge die bisherige empirische Arbeitslosenforschung zur Lebensbewältigungs-Diskussion leistet. Angesichts veränderter gesellschaftlicher Wirklichkeiten, die von konventionellen berufsfixierten zu ganzheitlicheren Lebensorientierungen hinzielen, wird der Funktionsverlust konventioneller Bildung und Ausbildung beleuchtet, um anschliessend in detaillierter Weise Grundlagen eines "Lernens, anders zu leben", eines "anders leben lernens", herauszuarbeiten, wie es sich in der bewältigungsorientierten Auseinandersetzung mit Alltagserfahrungen entfaltet. Der zweite Hauptteil konzentriert sich auf praktische Ansätze und Erfahrungen mit einem "anders (ganzheitlicher) leben lernen". Zunächst geht es dabei darum, anhand eines Spektrums von Ansätzen aus der Bildungs- und Jugendarbeit ein Feld praktischer Möglichkeiten zu skizzieren. Das Hauptgewicht liegt sodann darauf, anhand der Ergebnisse mehrerer eigener kleinerer Projekte und Arbeitszusammenhänge zentrale Entfaltungsebenen eines "anders leben lernen" praxisbezogen herauszuarbeiten. Derartige zentrale Entfaltungsebenen sind insbesondere die Entfaltung - subjektiver Stärken der Lebensbewältigung, - jugendkultureller Lebensstile als ganzheitlichere Orientierungsversuche, - sozialer Raumaneignungen als (Wieder-)aneignung von Lebenswelten. Abschliessend wird die Konfrontation zwischen konventionellen Bildungs- und Lernmustern und alltagspraktischer Lebensbewältigung beispielhaft anhand veränderten Umgangs von Lernenden und Lehrenden mit dem Hochschulstudium dargestellt und untersucht." (IAB2)