Schwächt das "Übergangssystem" die berufliche Bildung? - Teil 2 : Fortsetzung des Beitrags aus Heft 106
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Abstract
In Teil 2 des Beitrags beschäftigen sich die Autoren mit den Ursachen für die Herausbildung des Übergangssystems und stellen Überlegungen für Reformschritte an. Die von den Sozialpartnern in den vergangenen Jahren eingeleiteten Reformschritte bei der Ausgestaltung der Ordnungsmittel und der Umsetzung arbeitsprozessorientierter Curricula und Berufsbilder widerlegen aus ihrer Sicht die These, dass das Berufsbildungssystem zu starr sei, um auf den Wandel der Aufgaben und Qualifikationsstrukturen auf den Weg zur Wissensgesellschaft zu reagieren. Der beruflich-betriebliche Bildungstyp zeichne sich durch eine Qualifikation aus, die in engen Bezügen zu Arbeitsprozessen steht und hoch komplexe betriebliche Aufgaben bewältigen kann. Offen bleibe, wie mit dem Übergangssystem längerfristig umgegangen werden soll. (BIBB-Doku)