Sozialisationsprozesse beim Übergang in den Lehrbetrieb (SoLe) : Schlussbericht
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169247
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Fachhochschule Nordwestschweiz / Pädagogische Hochschule
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Solothurn
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Abstract
Im Rahmen des Forschungsprojekts SoLe sollten Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie die abgebende Volksschule und der aufnehmenden Lehrbetrieb den Sozialisationsprozess von Jugendlichen nach dem Übergang in die Berufslehre unterstützen und damit die Chancen einer erfolgreichen Berufsausbildung erhöhen. Zu Grunde liegt ein weiter entwickeltes Modell zur betrieblichen Sozialisation bei Neulingen. Unterschieden werden die zwei Bereiche der betrieblichen Sozialisation: a) soziale Integration und Konflikte und b) Bewältigung betrieblicher Aufgaben und Lernfortschritte. Insgesamt 550 Jugendliche wurden am Ende des 9.Schuljahres und monatlich während des ersten Halbjahres in ihrer beruflichen Grundbildung befragt. Wichtige Konzepte wurden aus der Perspektive der Lernenden, der Eltern, der Lehrpersonen und der Ausbildungsverantwortlichen in den Lehrbetrieben erfasst. Die soziale Integration in den Lehrbetrieb begünstigt die Aufgabenbewältigung und die Passungswahrnehmung, die Zufriedenheit im Betrieb, die Lehrabschlussintension und das Engagement im Beruf. Die entscheidenden Prädiktoren für eine gelungene berufliche Sozialisation sind nicht die Noten des 9. Schuljahres, sondern Indikatoren für sozial erfolgreiches Verhalten im Schulunterricht, gute Beziehungen zu Lehrpersonen und Eltern sowie erfolgreich abgeschlossene Berufswahl. (Textauszug; BIBB-Doku)