Benachteiligtenförderung in Deutschland : Endogenisierung und Individualisierung als historisch-kontinuierliche Legitimation
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181936
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Abstract
"Im Beitrag wird gezeigt, dass der Übergangssektor Ergebnis eines historischen Prozesses ist, in dessen Verlauf das Zusammenspiel von sozial differenzierender und entsprechend segmentierender Beschäftigungs-, Berufs- und Bildungspolitik zu einer Art Rest- oder Sonderbereich für Jugendliche ohne Ausbildung geführt hat; zweitens, dass dieser Sonderbereich im Laufe seiner geschichtlichen Entwicklung weitgehend sich selbst überlassen geblieben bzw. in den Verantwortungsbereich einer sich parallel etablierenden Benachteiligtenförderung gelegt worden ist, und drittens, dass der Staat seiner wohlfahrtsstaatlichen Verantwortung einerseits nachgekommen ist, aber andererseits sein Engagement nicht auf durchgreifende Reformen in der Beschäftigungs- und Bildungspolitik, sondern eher auf die Subvention von Ersatzprogrammatiken konzentriert hat." (Autorenreferat; BIBB-Doku)