Wer soll für Weiterbildung zahlen? Individuelle Bildungskonten, Bildungsgutscheine oder Bildungsfonds : Gutachten im Auftrag der gewerkschaftlichen Initiative von ver.di und IG Metall
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128542
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ver.di Medien
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Berlin
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Abstract
Das vorliegende Gutachten soll Finanzierungsalternativen für die Weiterbildung aufzeigen, die zum Ziel haben, die Weiterbildungsteilnahme in Deutschland nachhaltig zu erhöhen. Dabei geht es eineseits um die Frage, wie mehr Ressourcen für die Weiterbildung mobilisiert werden können, andererseits geht es um die Verteilung der Finanzierungslast zwischen Unternehmen, Individuen und dem Staat. In dem Gutachten werden die derzeit in der Diskussion befindlichen Finanzierungsinstrumente (marktnahe und alternative Instrumente) dargestellt, ihre Wirkungsweise sowie Vor- und Nachteile aufgezeigt und Erfahrungen aus dem In- und Ausland (Deutschland, USA, Großbritannien, Südtirol, Schweiz, Flandern und Wallonien) präsentiert. Vertreter einer marktorientierten Sichtweise vertreten die Auffassung, dass der Weiterbildungsbereich marktförmig organisiert werden sollte. Mit individuellen Bildungskonten wird die individuelle Verantwortung für den Bildungsverlauf in dern Vordergrund gerückt. Demgegenüber wird von ordnungspolitisch orientierter Seite die öffentliche Verantwortung in den Vordergrund gestellt. Bildungsfonds erscheinen hier als geeignetes Instrument, eine gesellschaftliche Verantwortung zu gewährleisten. (BIBB2)