Die Handlungskompetenzdefinition der Kultusministerkonferenz - ein Standard für Leistungsmessung und pädagogische Diagnostik?

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Die Kultusministerkonferenz (KMK) erhob im Jahre 1996 die Entwicklung von Handlungskompetenz zum Bildungsauftrag der Berufsschule. Der Beitrag untersucht die Frage, ob die Handlungskompetenzdefinition und das Lernfeldkonzept der KMK die Funktion von Standards für Leistungsmessung und Diagnostik einnehmen. Als Alternativen werden eine weltweit diskutierte, praktizierte und inzwischen revidierte Klassifikation von Lehrzielen vorgestellt, das auf Gagné zurückgehende Lernhierarchiekonzept in Erinnerung gebracht und das Konzept der ökonomischen Grundbildung - die "Voluntary National Content Standards in Economics" des National Council on Economic Education 2000 einschließlich diesbezüglicher bundesdeutscher Befunde dargestellt. Die Ausführungen schließen mit Überlegungen zum Quo Vadis Bildungsstandards und pädagogische Diagnostik in der Berufsbildung. Zusammenfassend wird festgestellt, daß die KMK-Kompetenz-Vorgaben für Berufsbildung nur tendenziell Benennungen von Bildungszielen seien. Die Lernfelder und Rahmenlehrpläne enthielten in der Regel keine Bildungsstandards, lieferten jedoch "Baumaterial" für die Entwicklung von Bildungsstandards. (BIBB2)

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