Verbesserung der Arbeitssituation von Fahrern im öffentlichen Personennahverkehr
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117611
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Wirtschaftsverlag NW
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Dortmund
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Abstract
"Ein Grossteil der Fahrer bei der VAG scheidet aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Fahrdienst aus. Etwa zwei Drittel werden erwerbsunfähig und in den Ruhestand versetzt. Die übrigen Mitarbeiter werden als 'fahrdienstuntaugliches' Personal weiterbeschäftigt. Ihr Durchschnittsalter liegt zum Zeitpunkt der Umsetzung bei 48 Jahren. Ziele der Untersuchung waren daher: a) Informationsgewinnung über Gründe der Fahrdienstuntauglichkeit b) Massnahmenerprobung zur Vermeidung von Fahrdienstuntauglichkeit c) Verbesserung der Situation fahrdienstuntauglicher Mitarbeiter. Die Informationsgewinnung erfolgte über eine Unfallanalyse, eine Befragung sowie über die Auswertung von betriebsärztlichen Untersuchungsbefunden über einen Zeitraum von 22 Jahren. Die Befragung hat ergeben, dass die stärkste Beeinträchtigung der Arbeitszufriedenheit von der Einteilung und Planung der Dienste ausgeht. Die Dienstplangestaltung wurde deshalb Schwerpunkt des Massnahmenpaketes für aktive Fahrer sowie für eingeschränkt fahrdienstuntaugliche Mitarbeiter (Fahrer), die früher aus arbeitsmedizinischen Gründen fahrdienstuntauglich wurden). Das sog. Sonderrottenmodell ermöglicht zum einen den weiteren Einsatz eingeschränkt fahrdiensttauglicher Mitarbeiter und realisiert zum anderen den gleitenden Ruhestand als präventive Massnahme für ältere Fahrer." (Autorenreferat)