Förderung beruflicher Handlungskompetenz im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung : Arbeitsberichte aus dem Schwerpunktprogramm "Lehr-Lern-Prozesse in der kaufmännischen Erstausbildung" der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Workshop 1 : Forum Berufsbildungsforschung / Workshop 1 (4, 1999, Paderborn)
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Nürnberg
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Abstract
Die Forschungsberichte geben mit ihren unterschiedlichen Fragestellungen einen Überblick über das Spektrum der aktuellen berufspädagogischen Forschung zu Lehr-Lernprozessen in der kaufmännischen Erstausbildung. KREMER/SLOANE gehen der Frage nach, zu welchen Effekten fächer- und lernortübergreifender Unterricht führt und wie diese erfasst werden können. Ziel des Projekts von BINDER/HAGMANN/NENNIGER ist die Ausweitung der Bereitschaft und Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen bei kaufmännischen Auszubildenden. Diese Kompetenzen werden an beruflichen , d.h. ökonomischen und lebensweltlichen, d.h. nicht-ökonomischen Inhalten aufzubauen versucht. Die erreichten Lernergebnisse wurden mit dem dazu entwickelten Instrument zur Erfassung "motivierten selbstgesteuerten Lernens in Schule und Betrieb (MOSLISB)" erfasst und analysiert. APREA/EBNER untersuchen, ob sich die graphische Darstellung eines Textes mit wirtschaftsberuflichem Inhalt auf das Verstehen, Behalten sowie auf den Transfer des so erworbenen Wissens auswirkt. NEFF/GRONKI/NIEGEMANN untersuchen auf der Grundlage von laborexperimentellen Studien, ob sich die Lernergebnisse steigern lassen durch den Einsatz arbeitsanaloger Aufgaben als Bestandteil einer computerbasierten komplexen Lernumgebung. BRETTSCHNEIDER berichtet, wie im Rahmen der Fallstudienarbeit Entscheidungsprozesse in Schülerkleingruppen verlaufen und auf welche Weise eine effektive Entscheidungsfindung unterstützt werden kann. BIENENGRÄBER untersucht den Einfluss einzelner sozialer Bedingungen (Wertschätzung, Konflikte, Kommunikation, Kooperation, Verantwortungszuweisung) für die Genese der moralischen Urteilsfähigkeit bei kaufmännischen Auszubildenden. (BIBB2)