Mobility in the European health sector : the role of transparency and recognition of vocational qualifications
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Office for Official Publications of the European Communities
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Luxembourg
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Abstract
Wie in allen anderen Berufszweigen ist auch im Gesundheitswesen die Mobilitätsbereitschaft noch sehr niedrig. Es ist aber zu erwarten, dass sich das bald ändern wird. Der hochgradig formalisierte und streng regulierte Gesundheitsbereich ist potenziell gut geeignet für Mobilität, andererseits aber auch schnell beeinflussbar von politischen Aktionen, um nationale Qualifikationen zu schützen. Vor allem gibt es einen wachsenden Bedarf für Mobilität unter Spezialisten. Ökonomische Unterschiede zwischen den Ländern alleine sind heute kein ausreichender Grund mehr für Migration. Es gibt aber deutliche Hinweise darauf, dass Mobilität vorwiegend aus persönlichen Gründen stattfindet, z.B. für eine Heirat. Die Statistiken geben aber nicht das ganze Ausmaß der Wanderungsbewegung wieder. So werden Kurzzeitaufenthalte wie z.B. Ferienaufenthalte und auch Auslandsaufenthalte für die Ausbildung nicht erfasst. Eine Barriere ist in der Tatsache zu sehen, dass es bis heute noch keine speziellen Sprachkurse für potenzielle Migranten im Gesundheitswesen gibt. Denn gerade im Gesundheitswesen, wo der Erfolg entscheidend von einer störungsfreien Kommunikation mit dem Patienten abhängt, ist eine ausreichende Beherrschung der Fremdsprache ein entscheidender Faktor. Es gibt zwar schon internationale Koordinatoren, die bei der Suche nach Stellen im Ausland helfen sollen, aber es hat sich erwiesen, dass es noch sehr schwer ist, diese zu kontaktieren. (BIBB-Doku)