Wage and productivity effect of continuing training in Germany : a sectoral analysis

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Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

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Mannheim

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Abstract

Bislang wurden für Deutschland nur separat die Effekte von beruflicher Weiterbildung für Individuen und Firmen berechnet. In der ZEW-Studie wird erstmals abgeschätzt, ob die Auswirkung auf die gesamte Branche größer ist als die Summe dieser einzelnen Effekte. Die Paneldatenstruktur der ZEW-Analyse erlaubt, die Lohn- und Produktivitätseffekte mit sog. System-GMM-Schätzern zu berechnen, die sowohl zeitkonstante unbeobachtete Faktoren kontrollieren als auch die Endogenität von Weiterbildung berücksichtigen. Die Studie zeigt, dass sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Weiterbildungsrendite teilen, und dass im Durchschnitt beide profitieren. Die Auswirkungen auf die Produktivität sind stärker als die auf den Lohn und dauern länger an, während der Effekt auf das Lohnniveau ein einmaliger Effekt ist. Weiterhin zeigt sich, dass es Unterschiede zwischen hoch und niedrig qualifizierten Arbeitnehmern gibt. Die Weiterbildungsteilnahme Niedrigqualifizierter führt zu keinem Lohnaufschlag für diese Gruppe, jedoch zu höherer Produktivität. Anders verhält es sich für Hochqualifizierte: Bei ihnen führt die Teilnahme an Weiterbildung zu einem Lohnaufschlag, und obwohl die Produktivität des Einzelnen aufgrund der Weiterbildung steigen kann, beeinflusst dies nicht signifikant die Bruttowertschöpfung der Branche. (BIBB-Doku)
"Wage and productivity effects of training are compared to study how the training rent is shared between employers and employees. Using panel data from 1996-2002, I analyse the impact of continuing training on wages and productivity in a Cobb-Douglas production framework. Using system GMM techniques allows me to account for endogeneity and time invariant unobserved factors. Results suggest that the training rent is shared between employer and employee due to a positive effect of continuing training on both wages and productivity. The effect on productivity is about three times higher than the one on wages. High skilled workers capture a larger share of the rent than low skilled workers." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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ftp://ftp.zew.de/pub/zew-docs/dp/dp06025.pdf [Zugriff: 19.3.2008]

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