Schulentwicklung als Veränderungsprozess : eine strukturationstheoretische Interpretation von Schulentwicklungsperspektiven am Beispiel einer Einzelfallstudie

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"Im Rahmen der gezielten und gesteuerten Entwicklung von Schulen werden zahlreiche Projekte durchgeführt, die verschiedenste Ergebnisse - wie Schulleitbilder, Kernlehrziele oder außerschulische Kooperationen - hervorbringen. Die schulischen Akteure stehen vor der Herausforderung, die Resultate in das eigene Handeln zu überführen bzw. sich daran zu orientieren. Im Rahmen von schulischen Entwicklungsprojekten wird auf unterschiedliche Konzepte, wie bspw. den Institutionellen Schulentwicklungsprozess (ISP) oder Total Quality Management (TQM) zurückgegriffen. Derartige Ansätze bringen ein spezifisches, oft auch implizites Bild der Funktionsweise einer Organisation mit sich. In diesem Beitrag wird im Rahmen einer qualitativen Einzelfallstudie untersucht, inwieweit sich ein ursprünglich für Profit-Unternehmen entworfenes Konzept auf die Kultur einer Schule und somit auch auf das Handeln von Lehrpersonen auswirkt. Aus dem Blickwinkel der Strukturationstheorie wird ein Ansatz entwickelt, der aus organisationstheoretischer Perspektive die Besonderheiten der Organisation Schule aufzeigt und dazu dienen kann, strukturverändernde Maßnahmen in der Schule zu analysieren." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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