Volkswirtschaftliche Potenziale am Übergang von der Schule in die Arbeitswelt : eine Studie zu den direkten und indirekten Kosten des Übergangsgeschehens sowie Einspar- und Wertschöpfungspotenzialen bildungspolitischer Reformen
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130122
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Bertelsmann Stiftung
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Gütersloh
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Abstract
Der Übergang von der Schule in eine voll qualifizierende Ausbildung oder eine Beschäftigung gestaltet sich vor allem für Jugendliche, die maximal einen Hauptschulabschluss haben, angesichts der in den vergangenen Jahren gestiegenen Ausbildungsanforderungen immer schwieriger. Ziel der vorliegenden Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Bertelsmann Stiftung ist es, die gesamtwirtschaftlichen Kosten der derzeitigen Probleme beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung zu identifizieren und Finanz- und Effizienzpotenziale für eine bessere Förderung und Integration der Problemgruppen aufzuzeigen. Dabei wird zwischen direkten und indirekten Kosten beziehungsweise Ausgaben differenziert, um unmittelbare Maßnahmekosten und individuelle sowie gesellschaftliche Folgekosten unterscheiden zu können. Die Systematisierung der eingesetzten Mittel erfolgt in zwei Dimensionen: Einerseits wird durch eine Längsschnittbetrachtung für die Jahre 2001 bis 2007 der Mitteleinsatz für Integrationsmaßnahmen im beruflichen Schulsystem und im Rahmen der Programme von Bund und Ländern bestimmt. Andererseits wird durch eine Querschnittbetrachtung für das Jahr 2006 der Mitteleinsatz in den vier Zielbereichen Berufsorientierung, Berufsvorbereitung, Ausbildungsförderung und Förderung an der zweiten Arbeitsmarktschwelle beim Übergang in Beschäftigung offen gelegt. In einer Projektion der direkten und indirekten Kosten für den Zeitraum 2007 bis 2015 werden unter Zugrundelegung verschiedener Annahmen bezüglich des Erfolges der Reformpolitik drei verschiedene Szenarien zu den eingesparten Mitteln und Wertschöpfungsgewinnen berechnet. (BIBB-Doku)