Berufliche Weiterbildung Beschäftigter in Europa

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Abstract

"Neben einer generellen Diskussion über die Weiterbildung der Beschäftigten in Europa werden im vorliegenden Artikel insbesondere die Weiterbildungssysteme von fünf europäischen Ländern (Deutschland, Dänemark, Frankreich, Grossbritannien, Italien) in bezug auf die jeweiligen Rollen der Sozialpartner und des Staates kurz skizziert. Gefragt wird nach dem möglichen Zusammenhang der 'Makroorganisation' des Weiterbildungssystems (Rolle der Sozialpartner, des Staates, respektive Rolle von Marktkräften oder Regeln) mit den 'Ergebnissen', gemessen an der Weiterbildungsbeteiligung. Rein quantitative Indikatoren lassen dabei keine Aussagen über die Wirkungsweise der 'Makroorganisation' zu, denn hier müssen auch qualitative Faktoren, vor allem die Verbindung zwischen beruflicher Erstausbildung und Weiterbildung, berücksichtigt werden. Insgesamt sind die Ländersysteme der beruflichen Weiterbildung 'ideosynkratisch' und haben ihre eigenen Traditionen und Institutionen, so dass eine gesamteuropäische Politik weniger eine Harmonisierung der Systeme als ihre gegenseitige Anerkennung anstreben und Unterschiede und 'funktionale Äquivalente' akzeptieren sollte." (Autorenreferat)

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