Berufsausbildung und soziale Ungleichheit : Sozialstruktur und Biographie beim Übergang von der Schule in die Erwerbstätigkeit

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Inwieweit soziale Strukturen durch individuelles Handeln reproduziert oder modifiziert werden, hängt mit der individuellen Erfahrungsverarbeitung im Übergangsprozess in das Erwerbssystem zusammen. Der Beitrag zeigt, wie der Übergang junger Erwachsener von der Schule in die Erwerbsarbeit und die ersten Berufsjahre durch das duale System der Berufsausbildung strukturiert wird, wie Subjekte durch eigenes Handeln soziale Strukturen erhalten und verändern, d.h. inwieweit sie sozialen Strukturbedingungen unterworfen sind, sie nutzen oder sich gar über sie hinwegsetzen können. Dafür greifen die Autoren auf die Ergebnisse eines Forschungsprojekts des Sonderforschungsberichts 186 zurück, das mit einem qualitativen und quantitativen Längsschnittansatz seit 1989 eine Kohorte junger Erwachsener in sechs Ausbildungsberufen beim Übergang ins Erwerbssystem und während der ersten Berufsjahre begleitet. (IAB2)

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